Chili im Portionspäckchen für die Gastronomie – rund 50.000 Scoville, 100 % pure Chili. Ein Rückblick auf ein ziemlich scharfes Kapitel.
Die Idee entstand beim Mittagessen. An den festen „Döner-Tagen" mit den Kollegen fiel immer derselbe Satz: „nicht scharf genug" – oder „nur die ersten Bissen waren scharf".
Daraus wurde ein einfacher Gedanke: Der Koch bleibt für den Geschmack verantwortlich – Scharfes Zeug bringt die Schärfe dazu, die jeder selbst haben will. Bewusst als getrocknete Flakes statt als Soße, weil eine Soße immer ihren eigenen Geschmack mitbringt. Mit rund 50.000 Scoville lag es über Jalapeño und unter Habanero: ordentlich scharf, aber kein Extremprodukt für Chili-Wettkämpfe.
Einzelne Päckchen gab es nicht zu kaufen – Scharfes Zeug war ein Produkt für die Gastronomie. Verkauft wurde im Gastro-Karton, verschenkt in der Blechdose.

Zwischenzeitlich lag Scharfes Zeug sogar bei Pizza Hut – und über Jahre in den Bordbistros der Deutschen Bahn. Dazu kam der Verkauf über Amazon. Ein kleines Produkt mit treuer, scharf gewürzter Fangemeinde.
„Schöne Sache für unterwegs. Der Beutel ist stabil, reißfest und enthält genug Chiliflocken für mindestens eine Mahlzeit. Angenehme, nicht zu hohe Schärfe, die natürlich über die eingesetzte Menge gesteuert werden kann."
— Icewolf77, Chilihead-Blog
Scharfes Zeug gibt es nicht mehr zu kaufen – das Gewerbe ist abgemeldet, das Kapitel abgeschlossen. Diese Seite bleibt als Andenken an ein Produkt, das an einem Döner-Tisch entstand und es bis in die Bordbistros und zu Pizza Hut geschafft hat.
Danke an alle, die mitgeschärft haben.